Konsultation

Strukturiertes Format mit mehreren Fragen, das Lesermeinungen zu einem bestimmten Thema sammelt – irgendwo zwischen Umfrage und Debatte. Medien nutzen es für Jahresrückblicke, politische Anlässe und redaktionelle Schwerpunkte.

Eine Konsultation ist ein strukturiertes Format zur Meinungserhebung, das Logora neben Debatten und Kommentaren anbietet. Eine Debatte stellt eine einzelne Frage mit zwei Positionen zur Wahl; eine Konsultation dagegen umfasst mehrere Fragen (offen, geschlossen oder als Rangfolge) zu einem bestimmten Thema. Das Ergebnis kann die Redaktion zitieren, hervorheben oder in einem eigenen Folgeartikel veröffentlichen.

Wofür sich Konsultationen eignen

  • Jahresrückblick und Ausblick: „Was soll sich 2027 ändern?“ Die Leser gewichten Themen, die Redaktion berichtet darüber.
  • Politische Anlässe: Wahlen, Volksentscheide, Haushaltsdebatten. Das Format passt immer dann, wenn das Wissen vieler Leser mehr zählt als die reine Klickzahl.
  • Redaktionelle Vertiefungen: Bei einem komplexen Thema (Klima, Wohnen, Bildung) bringt eine Konsultation mit mehreren Fragen konkrete Anliegen zutage, denen die Redaktion nachgehen kann.
  • Konsultationen nur für Abonnenten: an ein Premium-Abo gebunden; der SPIEGEL und Bild nutzen sie für Berichterstattung, die die Community mitprägt.

Wie eine Logora-Konsultation aufgebaut ist

  • Beteiligungsphase: Die Leser bringen Argumente ein und stimmen ab, die Plattform fasst die Ergebnisse zusammen.
  • Abschlussphase: Die besten Beiträge werden zu einem redaktionellen Ergebnis zusammengeführt (PDF, Block im Artikel, Social-Media-Beitrag).
  • Nachbereitung: Die Redaktion verpflichtet sich, die wichtigsten Anliegen in der weiteren Berichterstattung aufzugreifen.

Moderation, Gamification und SSO funktionieren bei Konsultationen genauso wie bei Debatten und Kommentaren. Anders sind nur das Format und die Zusage der Redaktion, die Ergebnisse aufzugreifen.

Siehe strukturierte Debatte und das Modul Debatten & Konsultationen.

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